PROBIOTIKA

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Probiotika:  Hütet eure Darmflora!

Antibiotika und Magensäureblocker (Protonenpumpenhemmer)stören  in unserem Körper ein empfindliches Gleichgewicht

 

Die mit der Geburt beginnende Keimbesiedlung des Menschen ist Grundvoraussetzung für sein Überleben. Dabei sind die vielen Geheimnisse der Symbiose von Organismus und Bakterien noch längst nicht gelüftet. Viele Erkrankungen werden mit einer gestörten Darmflora in Verbindung gebracht, unter anderem Arteriosklerose, chronisch entzündliche Darmerkrankungen, Allergien, Adipositas und sogar Alzheimer. Bewiesen ist nur wenig. 

Der Mensch ist nur zum Teil menschlich. Wahrscheinlich besteht sein Organismus etwa zur Hälfte aus menschlichen Zellen. Seine zweite Hälfte – ob die bessere oder nicht sei dahingestellt - setzt sich aus den verschiedensten Bakterien und andere Fremdkeimen zusammen. Egal, ob auf der Haut, im Mund oder im Darm: Die bakterielle Flora ist lebensnotwendig, betont der Physiologe Dr. Gerhard Steyer, Graz. Sie hilft bei der Verdauung, indem sie Nahrungsbestandteile so weit aufschließt, dass der Körper sie verwerten kann. Sie versorgt den Menschen mit essentiellen Stoffen und schützt außerdem vor gefährlichen Krankheitserregern.

Jeder Mensch hat seine ganz eigene Bakterienpopulation. Die Rede ist von locker mal 1000 verschiedenen Spezies, die je nach Milieu geschickt ihre Nischen nutzen. Die Zusammensetzung variiert von Mensch zu Mensch, ein wenig auch von Region zu Region und ist unter anderem abhängig von der Ernährungsweise. Der Grundstock für die bakterielle Besiedlung wird bei der Geburt gelegt. Schon beim Weg durch den Geburtskanal nimmt das Baby die ersten wichtigen Keime auf, und die sind hoffentlich von der Mutter und nicht etwa von den Händen des Krankenhauspersonals. Wehe den Kindern, die durch Kaiserschnitt geboren werden. Ihnen fehlt vom Start weg ein wesentliches Element für eine gesunde Zukunft.

Die Forschung kommt erst allmählich dahinter, welch weitreichenden Konsequenzen eine falsche bzw. ungünstige Besiedlung des Körpers haben kann. Die entsprechenden Untersuchungen sind mehr als kompliziert, denn die Identifizierung einiger Index-Keime reicht bei weitem nicht aus, die Sachlage zu klären. Erst dank neuer Techniken ist es überhaupt möglich, sich einen besseren Überblick über das sogenannte Mikrobiom zu verschaffen. Eine der verblüffenden Erkenntnisse: Das Keimspektrum ist nicht nur ganz individuell, es bleibt auch im Lauf des Lebens weitgehend stabil. Temporäre Veränderungen gleichen sich über kurz oder lang wieder aus.

Doch es lauern ungeahnte Gefahren auf das Mikrobiom. Und das sind keineswegs nur Durchfall-Erreger,  die sich durch innere oder äußere Umstände plötzlich breit machen. Antibiotika, zu oft ungenau eingesetzt, stören das empfindliche Gleichgewicht der körpereigenen, schützenden Darmflora. Dann passiert es leicht, dass, zumindest für einige Zeit, unverträgliche Keime die Oberhand gewinnen und allerlei Schaden anrichten, beispielsweise chronische Entzündungen verursachen. Eine längerfristige Probiotika-Gabe ist mitunter hilfreich, die Störung zu beseitigen. Dies ist weitgehend bekannt und gesichert. Gelegentlich wird auch durch Stuhltransplantation versucht, wieder eine gesunde Darmflora aufzubauen. Vielfach unbeachtet ist die Tatsache, dass auch die beliebten Protonenpumpeninhibitoren das Mikrobiom beeinträchtigen können.

Denn die Blockierung der Magensäure erlaubt „unliebsamen Gästen“ den Zutritt zu Dünn- und Dickdarm.

Unbestritten ist der enge Zusammenhang zwischen Darm und Gehirn. So schlägt einem schlechte Stimmung leicht auf den Magen oder verdirbt den Appetit. Aufregung und Stress können im Darm nicht nur zu Durchfall, Blähungen oder krampfartige Scherzen  führen, sondern auch zu Entzündungen, was sich wiederum negativ auf die Darmflora auswirkt. Ist der Schaden erst einmal eingetreten, sind Rezepte zu dessen Behebung rar.

Man weiß, dass Probiotika günstig wirken, doch weder gibt es einheitlichen Empfehlungen über deren Zusammensetzung,  noch über erforderliche Mengen bzw. die Dauer der Behandlung.

 

Dr. Ulrike Röper Medizinjournalisten-Stammtisch, München, Januar 2017



Sponsor der Veranstaltung war das
österreichische Unternehmen Institut AllergoSan


 





 

 

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